Thema Esche

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Thema Esche

Die Esche zeich­net sich durch brei­tes, weiß­li­ches Splintholz mit gelb­lich bis röt­lich-wei­ßem Kern­holz aus, womit sich ein­drucks­vol­le Möbel ent­wer­fen las­sen. Für die Ver­ar­bei­tung des Hol­zes bedarf jedoch Fach­wis­sen, da es gleich­zei­tig fes­te und zähe Eigen­schaf­ten auf­weist. Für den Kun­den bedeu­tet das, dass sich sein Möbel kaum ver­zie­hen wird. Außer­dem ist Esche schwer und hart. Auf­grund sei­ner Eigen­schaf­ten wird auch beim Bau von Sport­ge­rä­ten (Bogen, Bar­ren) häu­fig nach Esche ver­langt. Als Ober­flä­chen­be­hand­lung emp­fiehlt sich die Schön­heit der Holz­ma­se­rung durch Öl her­aus­zu­he­ben. Vom Polie­ren raten auch ein­schlä­gi­ge Fach­bü­cher ab (vgl. Fach­buch „Fritz Spann­nagel“).

Obwohl die Esche gemein­hin in ganz Euro­pa, Vor­der­asi­en, Nord­ame­ri­ka und sogar in Japan ver­brei­tet ist unter­liegt sie hier­zu­lan­de einer enor­men Krank­heit, die zum Eschenster­ben führt. Eigent­lich ist die Esche ein impo­san­ter Laub­baum, der bis zu 40 Meter hoch und 300 Jah­re alt wer­den kann. Ein Pilz ver­ur­sacht jedoch, dass die Trie­be zunächst ihr Laub ver­lie­ren und schließ­lich gänz­lich abster­ben. Über­ra­schend ist, dass ein­zel­ne Bäu­me gegen­über dem Pilz unbe­ein­druckt zu sein schei­nen, sodass man damit rech­nen kann, dass die Esche nicht ganz aus­stirbt.

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Thema Buche

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Thema Buche

Das gelb-röt­li­che Buchen­holz hat eine lan­ge Tra­di­ti­on im Möbel­bau.

In Deutsch­land macht sie 65% unse­res Wald­be­stan­des aus. Kau­fen Sie also ein Mas­siv­holz­mö­bel aus Buchen­holz kön­nen Sie sicher sein: Die Umwelt­bi­lanz ist als hei­mi­sches Holz gut. Außer­dem sind die Elas­ti­zi­täts­ei­gen­schaf­ten gut. Das Holz ist halt­bar und sehr fest.

Die Nach­tei­le von Buchen­holz lie­gen unter ande­rem in sei­nem hohen Gewicht, es neigt zur Riss­bil­dung und kann sich stark ver­zie­hen. Um dem Ver­zug ent­ge­gen­zu­wir­ken, wird Buchen­holz des­halb gedämpft.

Mehr Infos unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Buchen

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Thema Eiche

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Thema Eiche

Die Eiche ist die Köni­gin unter den Laub­bäu­men. Sie ist das wich­tigs­te hei­mi­sche Laub­holz und unter den ver­schie­dens­ten Typo­lo­gi­en (Moo­rei­che, Rot­ei­che, Spes­sar­tei­che, Spie­gelei­che, Stiel- und Som­me­rei­che, Trau­ben- und Win­te­rei­che) zu fin­den. War die Eiche im Mit­tel­al­ter noch sehr ver­brei­tet muss­te sie seit lan­gem lukra­ti­ve­ren, schnell wach­sen­den Nadel­höl­zern wei­chen, die deut­lich schnel­ler wach­sen als die Eiche.

Das Farb­spek­trum der Eiche reicht von hell­brau­ner bis gelb­brau­ner Fär­bung, wobei der Kern meist nach­dun­kelt. Die Gerb­säu­re im Holz ver­leiht ihr einen leicht säu­er­li­chen Geruch, den man aller­dings nur bei der Ver­ar­bei­tung rie­chen kann.

Anwen­dung fin­det die Eiche auf­grund ihrer her­vor­ra­gen­den Eigen­schaf­ten neben dem Möbel- und Innen­aus­bau bei Fens­tern und Türen, als Par­kett und im Boots­bau. Sie ist wit­te­rungs­be­stän­dig, zeigt gutes Steh­ver­mö­gen (ver­zieht sich also nur bedingt) und lässt sowohl gut bei­zen als auch lackie­ren.

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Thema Weißtanne

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Thema Weißtanne

Erken­nen Sie eine Tan­ne, wenn Sie vor ihr ste­hen? Ja, nein oder doch nur viel­leicht? Sind nicht alle Bäu­me im Nadel­wald Tan­nen? Wenn sie auf die­se Fra­gen ledig­lich mit einem ‘puh‘ ant­wor­ten soll­ten sie wei­ter­le­sen.

Der forst­sprach­li­che Gebrauch ver­steht unter „der Tan­ne“ immer die Weiß­tan­ne (vgl. Fritz Spann­nagel). Dane­ben ver­wech­selt man die­se ger­ne mit Rottan­nen (Fich­ten), Kien­tan­nen (Kie­fern) und Lär­chen­tan­nen (Lär­chen).

Was aber nun macht die Weiß­tan­ne zur Tan­ne und wie unter­schei­det man sie von den ande­ren Nadel­höl­zern? Die Staub­blü­ten der Tan­ne sind gelb­lich. Sie sit­zen bei der Tan­ne zahl­reich zusam­men­ge­drängt am Ende star­ker letzt­jäh­ri­ger Trie­be. Bei Tan­nen steht der Zap­fen auf­recht. Fin­den Sie einen Zap­fen auf dem Wald­bo­den so kann dies nur der einer Fich­te oder Kie­fer sein. Der Zap­fen der Tan­ne zer­fällt näm­lich im Sep­tem­ber, zurück bleibt dort eine Zap­fen­spin­del. Die Weiß­tan­ne kann 400–600 Jah­re wer­den und eine Höhe von 65m und einen Stamm­um­fang von 6m errei­chen.
In Deutsch­land fin­det man die Tan­ne vor allem in Mit­tel- und Süd­deutsch­land. Ihr Möbel­holz ver­zau­bert durch aus­ge­präg­te Jah­res­rin­ge in gelb­lich­weiß, die unter­schied­li­che glän­zen. „Ast“reine Ware ist lie­fer­bar, jedoch teu­rer als das han­dels­üb­lich eher güns­ti­ge Holz. Für Fur­nie­re eig­net sich die Weiß­tan­ne nicht, hier­für ist das Holz zu weich. Statt­des­sen bie­tet es sich her­vor­ra­gend zur Ver­ar­bei­tung von Mas­siv­holz­mö­beln im Land­haus­stil an. Außer­dem wird Sie zur Her­stel­lung von Papier und Musik­in­stru­men­ten ver­wen­det.

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