Fachwortlexikon

Ober­flä­chen­be­hand­lung
Wachs (wach­sen) + Gewachs­te Möbel haben einen stump­fen, sei­di­gen Glanz. (feu­ert wenig an)

+ was­ser­ab­wei­send, aber bei ste­hen­dem Was­ser ent­ste­hen im Holz Was­ser­fle­cken

- Wachs ist nicht abrieb­fest und emp­find­lich gegen Hit­ze > Schad­stel­len kön­nen nach­ge­wachst wer­den.

- schützt nicht vor mecha­ni­scher Bean­spru­chung (Krat­zer, Del­len)

Ein­satz­ge­biet: bei nicht bean­spruch­ten Flä­chen im Innen­raum

Öl (ölen) Öl

Ein­satz­ge­biet: für wenig bean­spruch­te Flä­chen im Innen­raum

+ feu­ert die Struk­tur des Hol­zes an, der natür­li­che Farb­ton des Hol­zes wird dunk­ler.

+ Schutz von innen

+ wohn­ge­sund und feuch­tig­keits­re­gu­lie­rend, da atmungs­ak­tiv

+ schützt nicht vor mecha­ni­scher Bean­spru­chung (Krat­zer, Del­len).

+ Lein­öl macht die Ober­flä­che was­ser­ab­wei­send (hydro­phob)

+ muss von Zeit zu Zeit auf­ge­frischt wer­den

Hart­wachs­öl

Ein­satz­ge­biet: für stark bean­spruch­te Flä­chen z.B. Möbel, Trep­pen, Holz‑, Par­kett­bö­den, Küchen­ti­sche

+ erzeugt sehr robus­te Ober­flä­chen

+ feu­ert die Mase­rung dezent an

+ Schutz von innen und außen

+ wohn­ge­sund und feuch­tig­keits­re­gu­lie­rend, da atmungs­ak­tiv

Hydro­öl

Ein­satz­ge­bie­te: Möbel, Trep­pen, Holz‑, Par­kett­bö­den

+ was­ser­ba­sier­ter Schutz von Innen und Außen

+ Holz­ober­flä­che wirkt nach der Bear­bei­tung wie unbe­han­delt (Roh­holz­ef­fekt)

+ wohn­ge­sund und feuch­tig­keits­re­gu­lie­rend, da atmungs­ak­tiv

Lack (lackie­ren) + hart, glän­zend, teil­wei­se kratz­fest

+ in der Regel lichtecht und lösungs­mit­tel­fest

 

- gegen Was­ser- und Alko­holf­le­cken schützt Lack nur bedingt

- kann schup­pen, blät­tern und rei­ßen

- nicht atmungs­ak­tiv

Hin­weis: auf syn­the­ti­sche Lacke, die u.a. All­er­gi­en aus­lö­sen kön­nen, ver­zich­ten wir bei Pfen­ning Mas­siv­holz­mö­bel voll­stän­dig

polie­ren Durch hand­werk­lich hoch anspruchs­vol­les Polie­ren erhält ein Werk­stück die hoch­wer­tigs­te Ober­flä­chen­be­hand­lung.

Wäh­rend Metal­le oder Dia­man­ten durch Schlei­fen allein glän­zen muss Holz aus Erman­ge­lung an Dich­te und Här­te mit einem durch­sich­ti­gen Über­zug ver­sie­gelt wer­den, der es polier­fä­hig und somit hoch­glanz­fä­hig macht. Vor­aus­set­zung ist, dass das Holz abso­lut tro­cken ist und nicht mehr arbei­tet (sie­he hygro­sko­pisch).

Fes­tig­keit (stand­fes­tes Holz) Unter Fes­tig­keit ver­steht man die Kraft, mit der sich das Holz selbst zusam­men­hält. Die­se unter­liegt star­ken Schwan­kun­gen von bis zu 300%. Ent­schei­den­de Ein­fluss­kri­te­ri­en sind hier­bei Wuchs und Feuch­tig­keits­ge­halt.
Mase­rung Maser­wuchs oder Mase­run­gen ent­steht durch Über­wu­che­rung unter­ent­wi­ckel­ter Knos­pen oder im Wur­zel­knol­len. Durch den eigent­li­chen „Holz­feh­ler“ ent­ste­hen inter­es­san­te Maser­fur­nie­re. Mase­run­gen fin­det man bei fol­gen­den regio­na­len Holz­ar­ten: Ahorn, Esche, Nuss­baum, Pap­pel und Rüs­ter.
Harz Harz ist eine zäh­flüs­si­ge, kleb­ri­ge Mas­se von weiß­lich- bis gelb­brau­ner Fär­bung, die beson­ders aus Holz von Nadel­bäu­men (Nadel­holz), aus­ge­nom­men Tan­nen, aus­tritt.

Harz­gal­len (Holz­feh­ler) sind inner­halb von Jah­res­rin­gen lie­gen­de, fla­che mit Harz gefüll­te Hohl­räu­me, die die Qua­li­tät des Hol­zes nega­tiv beein­flus­sen und des­halb im Bear­bei­tungs­pro­zess vom Schrei­ner ent­fernt wer­den. Trotz­dem har­zen­den Stel­len an Mas­siv­holz­mö­beln kann man mit Ter­pen­tin, Alko­hol oder Kern­sei­fe ent­ge­gen­tre­ten.

olfak­to­risch Vie­le Höl­zer haben einen indi­vi­du­el­len olfak­to­ri­schen, den Geruchs­sinn betref­fen­den Wert. Je mehr ein Holz harzt des­to stär­ker ist sein olfak­to­ri­scher Wert.
Splint Der Splint, der sich beim Baum direkt hin­ter der Rin­de befin­det, vari­iert in sei­ner Dicke von Baum zu Baum. Über ihn und die Rin­de gelan­gen Nähr­sal­ze in die Blät­ter.

Die­ser Nähr­stoff­trans­port kann durch den Splintholz­kä­fer (Schäd­ling) stark nega­tiv beein­fluss wer­den und zum Abster­ben des Bau­mes füh­ren. Wäh­rend Nadel­höl­zer gegen den Käfer immun sind kann er bei Eichen mas­si­ve Schä­den anrich­ten.

Plat­ten­werk­stoff (Sperr­holz, Span­plat­ten und Holz­fa­ser­plat­ten) Bei Plat­ten­werk­stof­fen unter­schei­det man Sperr­holz, Span­plat­ten und Holz­fa­ser­plat­ten. Der Begriff „Sperr­holz“ kommt aus den kreuz­wei­se auf­ein­an­der geleim­ten Holz­la­gen, die so am Arbei­ten gehin­dert wer­den. Die Wahl des ent­spre­chen­den Werk­stof­fes vari­iert mit der Luft­feuch­tig­keit des Raums.

Die Span­plat­te ist ein Werk­stoff aus zusam­men­ge­press­ten und ver­leim­ten Holz­spä­nen.

Die Sperr­holz­plat­te besteht aus dün­nen Schich­ten Holz, die in quer zuein­an­der ver­lau­fen­der Faser­rich­tung auf­ein­an­der geleimt sind.

Die Holz­fa­ser­plat­te wird aus fein zer­fa­ser­tem Holz und Bin­de­mit­teln gepresst.

Sto­ckig­keit, Holz­fäul­nis

(Holz­feh­ler)

Häu­fig bei in der Son­ne mit Rin­de gela­ger­ten Laub­höl­zern, v.a. bei Buche. Es ent­ste­hen zunächst grau-brau­ne Ver­fär­bun­gen (Faul­stel­len), die zu beacht­li­chen Fes­tig­keits­min­de­run­gen füh­ren kön­nen.
Riegel(wuchs) Rie­gel­wuchs ist eine äußerst sel­te­ne Wuchs­ano­ma­lie im Holz bestimm­ter Baum­ar­ten (v.a. Ahorn, Nuss­baum und Eiche) mit hoch deko­ra­ti­vem Cha­rak­ter.

Das längs­ge­schnit­te­ne Holz zeigt dabei einen wel­len­för­mi­gen Faser­ver­lauf. Bis­lang hat die Wis­sen­schaft noch nicht klä­ren kön­nen war­um die­se Ano­ma­lie auf­tritt. Auf­grund der außer­ge­wöhn­li­chen Mase­rung und der sehr guten Ver­wen­dungs­mög­lich­kei­ten ist Rie­gel­werk­stoff wesent­lich teu­rer als Holz ohne die­se Erschei­nung.

Fur­nier Fur­nie­re sind dün­ne Holz­blät­ter, die durch Sägen, Mes­sern oder Schä­len von einem Stamm oder Stamm­teil abge­trennt wer­den.
  • Mes­ser­fur­nie­re behal­ten ihre natür­li­che Mase­rung, es tre­ten jedoch häu­fig Far­bän­de­run­gen auf.
  • Beim Schäl­fur­nier ent­steht eine außer­ge­wöhn­li­che Mase­rung, die nicht jeder Kun­de wünscht.
  • Säge­fur­nie­re zei­gen das natür­lichs­te Bild. Das Holz behält sei­ne natür­li­che Far­be und blei­ben astig, aller­dings ist das Fur­nier auf­grund sei­nes hohen Ver­schnitts deut­lich teu­rer.

Bei der Ver­wen­dung unter­schei­det man Unter‑, Absperr- und Deck­fur­nie­re.

  • Unter­fur­nie­re ver­hin­dern das Rei­ßen der dar­über auf­ge­brach­ten Deck­fur­nie­re. Sie wer­den z.B. auf Sperr­holz­plat­ten auf­ge­bracht, um deren Güte zu ver­bes­sern.
  • Absperr­fur­nie­re sol­len dem Arbei­ten des Hol­zes ent­ge­gen­wir­ken.
  • Deck­fur­nie­re stel­len die Außen- oder Innen­flä­che von Möbeln dar. Sie die­nen dem Ver­edeln der Holz­flä­che.
Nadel­holz Nadel­höl­zer sind im Ver­gleich zu Laub­höl­zern gene­rell leich­ter und wei­cher und damit ein­fa­cher zu ver­ar­bei­ten. Zu ihnen zäh­len z.B. die Lär­che, Kie­fer oder Tan­ne. Allen Nadel­höl­zern ist gemein, dass sie kei­ne Poren besit­zen.

Sowohl Nadel- als auch Laub­höl­zer ste­hen sich in nichts nach, wenn sie gemäß ihren Eigen­schaf­ten ver­ar­bei­tet wer­den.

Laub­holz Laub­höl­zer haben, bedingt durch die dich­te­re Bau­art des Hol­zes, stets ein hohes Gewicht. Sie zeich­nen sich durch gro­ße Fes­tig­keit aus. Ihre Bear­bei­tung bedarf daher mehr Auf­wand als beim Nadel­holz.

Bei­de Holz­ar­ten ste­hen sich den­noch in nichts nach wenn sie, gemäß ihren Eigen­schaf­ten, ver­ar­bei­tet wer­den.

Möbel Möbel sind nicht orts­fes­te, son­dern mobi­le Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­de und erfül­len ver­schie­de­ne, dem Men­schen dien­li­che Auf­ga­ben. Man unter­schei­det unter ande­rem:
  • Funk­ti­ons­mö­bel: z.B. Klei­der­schrän­ke, Küchen­mö­bel, Bet­ten, Anrich­ten, Kom­mo­den, Bad­mö­bel, Die­len­schrän­ke, TV-Schrän­ke, Vitri­nen, Wohn­wän­de
  • Kon­struk­ti­ons­mö­bel: z.B. Rega­le, Ess­zim­mer- und Couch­ti­sche, Sekre­tä­re, Tru­hen, Auf­bau­sys­te­me
  • Ein­zel­mö­bel: z.B. Ein­bau­mö­bel, Raum­tei­ler, Wand­boards

Die Bei­spie­le kön­nen dabei je nach Werk­stoff und Aus­füh­rung unter­schied­li­chen Kate­go­ri­en zuge­ord­net wer­den.

Mas­siv­holz-Möbel dür­fen, nach DIN 68871, unter Lei­tung des Deut­schen Insti­tuts für Nor­mung erar­bei­te­ter frei­wil­li­ger Stan­dard, mit Aus­nah­me des Schub­kas­ten­bo­dens und der Rück­wand kei­ne Fur­nie­re o.ä. ent­hal­ten.

Objekt­mö­bel Objekt­mö­bel sind Möbel, die für den Büro­be­reich gefer­tigt wer­den. Sie hal­ten stär­ke­ren mecha­ni­schen Belas­tun­gen stand.
Innen­aus­bau Zum Innen­aus­bau gehö­ren die in Gebäu­den und Räu­men fest ein­ge­bau­ten Türen, Fens­ter, Trep­pen und Decken­ver­klei­dun­gen, sowie Wand­schrän­ke, Schrank­wän­de und Raum­tei­ler. Sie sind fes­ter Bestand­teil des Bau­werks und wer­den aus Holz oder Holz­werk­stof­fen her­ge­stellt.
Wit­te­rungs­be­stän­dig­keit (hygro­sko­pi­sche Eigen­schaf­ten, schwin­den) Ob eine Holz­art wit­te­rungs­be­stän­dig ist, hängt davon ab wie­viel Feuch­tig­keit sie auf­neh­men und abge­ben kann, man spricht von der hygro­sko­pi­schen Eigen­schaft des Hol­zes. Die­se ist von je nach Holz­art unter­schied­lich.

Die idea­le Feuch­te hat Holz für die Ver­ar­bei­tung bei einer Faser­sät­ti­gung von 30%. Ober­halb der Gren­ze nimmt es an Volu­men zu, unter­halb spricht man davon, dass es schwin­det. Das Holz „arbei­tet“. Die Reak­ti­on auf mehr oder weni­ger Feuch­tig­keit ist dabei abhän­gig von der zugrun­de­lie­gen­den Holz­art. Eiche schwin­det kaum (wit­te­rungs­be­stän­dig), Ahorn dage­gen sehr (unbe­stän­dig bei Wit­te­rungs­ein­fluss).

Intar­si­en Intar­si­en sind Ein­le­ge­ar­bei­ten in Holz zum Bei­spiel aus anders­far­bi­gem Holz oder Metall.

Die Fer­tig­keit Gegen­stän­de durch Ein­le­ge­ar­bei­ten zu ver­schö­nern kann­ten bereits die alten Hoch­kul­tu­ren. Zu den ältes­ten Fun­den zählt ein mit Ein­le­ge­ar­bei­ten ver­zier­ter Zedern­holz­sarg aus dem Ägyp­ten der 12. Dynas­tie (etwa 2012–1792 v. Chr.).

Gerb­säu­re (Tan­nin) Gerb­säu­re (fach­sprach­lich Tan­nin) ist ein natür­li­cher Stoff, der dazu führt, dass Mas­siv­holz eine hohe Wit­te­rungs­be­stän­dig­keit und Halt­bar­keit auf­weist. Sie schützt das Holz vor Fäul­nis und kommt bei­spiels­wei­se inten­siv in Eichen­holz, in schwa­cher Form bei Fich­te oder Lär­che, vor.

Lei­der kann der Ein­fluss von Was­ser (z.B. Regen oder Gieß­was­ser) Gerb­säu­re, in Form von brau­ner Flüs­sig­keit aus dem Holz aus­tre­ten las­sen. Die­se ist sehr farb­in­ten­siv und ist in der Lage angren­zen­de Bau­tei­le (z.B. Fas­sa­den, Boden­plat­ten etc.) zu ver­un­rei­ni­gen. Um die Ver­schmut­zung zu ent­fer­nen sind Zitro­nen­säu­re oder Wasch­pul­ver hilf­reich. Dazu bringt man eines der Mit­tel pur auf die zu behan­deln­de Stel­le auf und spült sie anschlie­ßend mit kla­rem Was­ser ab. Im Han­del eben­falls erhält­lich sind che­mi­sche Gerb­säu­re­r­ei­ni­ger, die aber nur im Not­fall Ver­wen­dung fin­den soll­ten. Dem natür­li­chen Pro­zess kann der Schrei­ner lei­der kaum ent­ge­gen­wir­ken.

Wäh­rend Haus­be­sit­zer Gerb­säu­re in Form brau­ner Flüs­sig­keit weni­ger schät­zen hat sie eine wich­ti­ge posi­ti­ve Eigen­schaft für den Baum selbst. Sie schützt ihn weit­ge­hend vor Wild­fraß, da die Säu­re die Ver­dau­ung von Pflan­zen­fres­sern nega­tiv beein­flusst (blä­hen­de und stop­fen­de Wir­kung, Behin­de­rung der Resorp­ti­on von Eisen und Cal­ci­um).

Holz wirft sich Wäh­rend des Trock­nens krümmt sich Schnitt­holz rin­nen­för­mig zusam­men. Dabei krümmt sich das Holz nicht mit den Jah­res­rin­gen, son­dern genau ent­ge­gen­ge­setzt. Man spricht davon, dass sich das Holz „wirft“. Je jün­ger das Holz ist des­to stär­ker wirft es sich.

Brett­wa­re, die aus dem Kern­be­reich des Bau­mes ent­stammt wirft sich ins­ge­samt weni­ger stark, als das aus der Nähe des Splints.

Jah­res­rin­ge Als Jah­res­ring oder Jahr­ring, frü­her auch Holz­ring, wird die im Quer­schnitt sicht­ba­re, ring­för­mi­ge Mase­rung des Hol­zes einer mehr­jäh­ri­gen Pflan­ze, ins­be­son­de­re eines Bau­mes bezeich­net.
Kon­struk­ti­ons­holz (Bau­holz) Kon­struk­ti­ons­holz (auch Bau­holz) ist Holz, das als Bau­stoff zur Errich­tung von Gebäu­den und ande­ren Bau­wer­ken ver­wen­det wird (z.B. beim Dach­stuhl). Je nach Form und Ver­ar­bei­tungs­grad wird zwi­schen ver­schie­de­nen Bau­holz­pro­duk­ten unter­schie­den, die in die Kate­go­ri­en Voll­holz, Brett­schicht­holz und Holz­werk­stoff ein­ge­ord­net wer­den.
Steh­ver­mö­gen Holz, das ein gutes Steh­ver­mö­gen auf­weißt verzieht/wirft sich nur bedingt.
geflammt
unge­ho­bel­tes Holz wird ange­kohlt, beim spä­te­ren Bürs­ten tritt das Spät­holz stark her­vor
bürs­ten, Standstrah­len Beim Bürs­ten und Sand­strah­len wer­den die wei­chen Stel­len des Hol­zes ange­grif­fen. Auf die­se Wei­se ent­steht eine reli­ef­ar­ti­ge Ober­flä­che mit ein­ma­li­ger Hap­tik.
Ober­flä­chen­be­hand­lung Von Ober­flä­chen­be­hand­lung spricht man alle Arbeits­ver­fah­ren, die zur Ver­schö­ne­rung und zum Schutz der Holz­ober­flä­che bei­tra­gen.
mat­tie­ren Unter Mat­tie­ren ver­steht man die Auf­trags­ver­fah­ren, die zur Her­stel­lung einer ange­neh­men griff­glat­ten Ober­flä­che füh­ren.
pati­nie­ren Hier wird eine Ober­flä­che erzeugt, die antik – also min­des­tens 100 Jah­re alt — wir­ken soll. In der Regel wird eine Ober­flä­che hier­zu stel­len­wei­se mit Bei­zen oder Lacken nach­ge­dun­kelt.
Normen/ Regel­wer­ke (DIN, DIN EN, ISO, CE, RAL) Eine DIN-Norm ist ein unter Lei­tung des Deut­schen Insti­tuts für Nor­mung erar­bei­te­ter frei­wil­li­ger Stan­dard, in dem mate­ri­el­le und imma­te­ri­el­le Gegen­stän­de ver­ein­heit­licht sind. Auf inter­na­tio­na­ler Ebe­ne erar­bei­te­te Stan­dards sind zum Bei­spiel ISO-Nor­men oder die euro­päi­schen Nor­men EN.

RAL über­wacht regel­mä­ßig sei­ne frei­wil­li­gen Mit­glieds­be­trie­be auf deren Pro­dukt­qua­li­tät, somit signa­li­siert das Zei­chen dem Ver­brau­cher einen hohen Qua­li­täts­stan­dard.

CE-Zei­chen bestä­ti­gen dem Her­stel­ler, dass er alle EU-Richt­li­ni­en und Nor­men beach­tet.

Als RAL-Far­be bezeich­net man nor­mier­te Far­ben, die die RAL gGmbH erstellt und ver­wal­tet. Dabei han­delt es sich um eine Rei­he von welt­weit ein­ge­setz­ten Farb­sys­te­men und Farb­ka­ta­lo­gen. Jeder Far­be ist eine ein­deu­ti­ge Num­mer zuge­ord­net.

Den Nor­men gemein ist, dass sie ein­heit­li­che Bemes­sungs­kri­te­ri­en schaf­fen wol­len, um dem Kun­den und der For­schung und Ent­wick­lung bes­se­re Ver­gleichs­mög­lich­kei­ten zu schaf­fen.